Auschwitz-Monowitz

Nach der organisatorischen Dreiteilung des Lagerkomplexes im November 1943 umfasste Auschwitz IIIAuschwitz III
Im November 1943 wurde der Lagekomplex Auschwitz administrativ dreigeteilt: Das Lager Buna/Monowitz, seit Oktober 1942 neben dem Werksgelände der IG Farbenindustrie AG in Betrieb und die Auschwitzer Nebenlager erhielten die Bezeichnung Auschwitz III.
die Außenlager, in denen Industrieanlagen betrieben wurden; das wichtigste war das Außenlager MonowitzMonowitz
Auf dem Boden des polnischen Dorfes Monowice wurde 1942 von dem Unternehmen IG Farbenindustrie AG ein Barackenlager (Lager IV: Dorfrand) errichtet. In dem Lager wurden ab Ende Oktober 1942 KZ-Häftlinge untergebracht. Für das firmeneigene Lager werden die Bezeichnungen „Lager Buna“ bzw. „Lager Monowitz“ gebraucht. Die → SS verwendete die Bezeichnungen „Arbeitslager Buna“ und „Arbeitslager Monowitz“, ab November 1944 auch „KL Monowitz“.
.
Es war das größte Zwangsarbeitslager im Bereich des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und umfasste ein rund 15 Quadratkilometer großes Gelände.
Zweck des Lagers MonowitzMonowitz
Auf dem Boden des polnischen Dorfes Monowice wurde 1942 von dem Unternehmen IG Farbenindustrie AG ein Barackenlager (Lager IV: Dorfrand) errichtet. In dem Lager wurden ab Ende Oktober 1942 KZ-Häftlinge untergebracht. Für das firmeneigene Lager werden die Bezeichnungen „Lager Buna“ bzw. „Lager Monowitz“ gebraucht. Die → SS verwendete die Bezeichnungen „Arbeitslager Buna“ und „Arbeitslager Monowitz“, ab November 1944 auch „KL Monowitz“.
und der Außenlager war die „Belieferung“ der umliegenden Industriewerke mit Zwangsarbeitern. „Hauptabnehmer“ war das Buna- und Treibstoffwerk der IG FarbenIG Farben
Das Unternehmen „Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG“ erbaute seit April 1941 östlich der Stadt Auschwitz gelegen ein Werk für die Produktion von Kunstkautschuk (→ Buna) und von synthetischem Treibstoff. Der Konzern und die von ihm beauftragten Firmen beschäftigten Tausende von Zivil- und Ostarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen. Seit Ende Oktober 1942 gab es unmittelbar neben dem Werksgelände ein firmeneigenes Konzentrationslager, das von der → SS verwaltet wurde. Im Lager Buna/Monowitz waren Ende 1944 über 10.000 Häftlinge untergebracht, die für die IG Farben Zwangsarbeit leisten mussten.
 Weitere Wirtschaftsunternehmen, die von Auschwitz profitierten: Siemens, Krupp, Fahrzeugfabrik DKW, Deutsche Ausrüstungswerke, Deutsche Erd- und Steinwerke, Luftwaffen-Zerlegebetrieb, Deutsche Lebensmittel GmbH, u.a.
Der Preis, den die Unternehmen an Auschwitz zu zahlen hatten, lag bei 4 Reichsmark für einen „Normalarbeiter“ und 3 Reichsmark für einen Hilfsarbeiter pro Tag.

IG Auschwitz O/S. Am unteren Bildrand das KonzentrationslagerKonzentrationslager
Die → SS richtete unmittelbar nach der sogenannten Machtergreifung (Ende Januar 1933) Konzentrationslager für Menschen ein, die das Regime als politische Gegner betrachtete und deshalb verfolgte.
Die Hauptkonzentrationslager waren: Dachau (1933–1945), Sachsenhausen (1936–1945), Buchenwald (1937–1945), Flossenbürg (1938–1945), Mauthausen (1938–1945), Neuengamme (1940–1945), Ravensbrück (1939–1945).
In den besetzten Gebieten: Stutthof (bei Danzig) (1939–1945), Auschwitz (1940–1945), Groß-Rosen (bei Breslau) (1940–1945), Natzweiler-Struthof (Elsass) (1940–1945), Plaszow (bei Krakau) (1941–1945), Majdanek (bei Lublin (1941–1944).

Buna/MonowitzMonowitz
Auf dem Boden des polnischen Dorfes Monowice wurde 1942 von dem Unternehmen IG Farbenindustrie AG ein Barackenlager (Lager IV: Dorfrand) errichtet. In dem Lager wurden ab Ende Oktober 1942 KZ-Häftlinge untergebracht. Für das firmeneigene Lager werden die Bezeichnungen „Lager Buna“ bzw. „Lager Monowitz“ gebraucht. Die → SS verwendete die Bezeichnungen „Arbeitslager Buna“ und „Arbeitslager Monowitz“, ab November 1944 auch „KL Monowitz“.
. AufnahmeAufnahme
Die gesamte Prozedur der Einweisung und Registrierung eines Häftlings in das Lager wurde „Aufnahme“ genannt. In der → Politischen Abteilung gab es ein Referat Aufnahme, in dem die Häftlingsakten geführt wurden.
der amerikanischen Luftaufklärung. Das Foto wurde 1979 von CIA-Angehörigen vom Originalnegativ vergrößert und beschriftet. Oświęcim, 26.06.1944
KonzentrationslagerKonzentrationslager
Die → SS richtete unmittelbar nach der sogenannten Machtergreifung (Ende Januar 1933) Konzentrationslager für Menschen ein, die das Regime als politische Gegner betrachtete und deshalb verfolgte.
Die Hauptkonzentrationslager waren: Dachau (1933–1945), Sachsenhausen (1936–1945), Buchenwald (1937–1945), Flossenbürg (1938–1945), Mauthausen (1938–1945), Neuengamme (1940–1945), Ravensbrück (1939–1945).
In den besetzten Gebieten: Stutthof (bei Danzig) (1939–1945), Auschwitz (1940–1945), Groß-Rosen (bei Breslau) (1940–1945), Natzweiler-Struthof (Elsass) (1940–1945), Plaszow (bei Krakau) (1941–1945), Majdanek (bei Lublin (1941–1944).

Buna/MonowitzMonowitz
Auf dem Boden des polnischen Dorfes Monowice wurde 1942 von dem Unternehmen IG Farbenindustrie AG ein Barackenlager (Lager IV: Dorfrand) errichtet. In dem Lager wurden ab Ende Oktober 1942 KZ-Häftlinge untergebracht. Für das firmeneigene Lager werden die Bezeichnungen „Lager Buna“ bzw. „Lager Monowitz“ gebraucht. Die → SS verwendete die Bezeichnungen „Arbeitslager Buna“ und „Arbeitslager Monowitz“, ab November 1944 auch „KL Monowitz“.
. AufnahmeAufnahme
Die gesamte Prozedur der Einweisung und Registrierung eines Häftlings in das Lager wurde „Aufnahme“ genannt. In der → Politischen Abteilung gab es ein Referat Aufnahme, in dem die Häftlingsakten geführt wurden.
der amerikanischen Luftaufklärung. Das Foto wurde 1979 von CIA-Angehörigen vom Originalnegativ vergrößert und beschriftet. Oświęcim, 31.05.1944